Vorstellung einer ehemaligen Akademistin

Arabella Wäscher

Entdecken Sie die faszinierende Reise einer talentierten ehemaligen Akademistin, die ihre Leidenschaft und ihr Können mit der Welt teilt.

„Sarré Musikprojekte bedeutet für mich … Zusammenhalt, Teamwork und Herzblut"

Bandenmädchen, Oliver! 2012

Gretel, Hänsel&Gretel 2013

Pamina, Die Zauberflöte 2018

Königin der Nacht, Die Zauberflöte 2014

Rückblick

Wann warst du bei Sarré und wie lange?
Seit Anfang an, also seit 2011 und als Akademistin war ich bis 2019 aktiv dabei.
2019 habe ich dann zwischendurch angefangen als Dozentin mit „Stage Fitness“ bei Sarré zu arbeiten und 2024 habe ich dann die Möglichkeit bekommen, Choreografien für die Zauberflöte zu machen. Seitdem bin ich als Tanz- und Choreografie Dozentin aktiv.

Was hat dich damals am meisten geprägt?
Die Arbeit mit Malte Arkona und die Möglichkeit, mit ihm auf der Bühne stehen und performen zu dürfen. Er war nicht nur ein großes Vorbild und mein Spirit Animal, sondern ist auch zu einem Freund fürs Leben geworden.
Außerdem die Akademist*innen, die ich in meinen Jahren bei Sarré kennenlernen durfte. Wenn man mit Menschen auf der Bühne steht, schweißt es noch mal auf eine andere Art zusammen.

 

Einfluss auf den Lebensweg

Inwiefern hat Sarré deine Berufswahl beeinflusst?
Ich wusste schon von klein auf, dass ich später mal was im künstlerischen Bereich und im Speziellen mit Gesang machen würde, da ich im Theater und auf der Bühne aufgewachsen bin. 

Gab es einen konkreten Moment, der dich auf diesen Weg gebracht hat?
Durch die Möglichkeit, bei der Premiere der Zauberflöte 2016 die Königin der Nacht und der Pamina singen zu dürfen, hat sich für mich endgültig entschieden, dass ich mich an Musicalschulen bewerben werde. Mit diesen beiden Rollen habe ich gemerkt, was ich schaffen kann und, dass ich das als Beruf machen möchte.

Welche Fähigkeiten von damals nutzt du heute noch?
Gerade in meiner Arbeit als Dozentin versetze ich mich gerne zurück in die Zeit, als ich selber noch Akademistin war und versuche so, die jetzigen Akademist*innen auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen und ihnen meine Erfahrungen mit auf den Weg zu geben. Auch, wenn ich mal unsicher bin, ob ich etwas singen oder performen kann, erinnere ich mich daran, was ich alles schon in der Akademie geschafft habe und machen durfte.

Heute

Was machst du heute (Studium / Beruf)?
Ich habe 2022 meine Ausbildung zur Musicaldarstellerin mit Diplom abgeschlossen und arbeite seitdem in diesem Beruf. Außerdem darf ich auch als Dozentin für Tanz und Choreografie arbeiten und als freiberufliche Darstellerin auch selber in Theatern auf der Bühne performen.

Wie sieht dein Alltag aus und woran arbeitest Du gerade?
Als freelancerin habe ich keinen typischen, immer gleichen Alltag. Aber momentan bereite ich mich auf meine Vorstellungen als Swing der KitKat Girls & KitKat Boys in CABARET im Residenztheater vor, also probe und übe ich ganz fleißig und nebenbei choreografiere und unterrichte ich Tanz in der Akademie und bereite mich auf die kommenden Workshops vor. Zudem unterrichte ich auch neben den Sarré Musikprojekten noch Tanz und Choreografie habe noch weitere Projekte, wie unter anderem meinen ersten Moderationsjob zusammen mit Malte Arkona.
Also obwohl mein Alltag nie gleich ist, ist er doch immer abwechslungsreich und ich habe die tolle Möglichkeit, das zu machen, was ich liebe und wofür ich brenne.

 

Persönliche Perspektive

Was würdest du deinem jüngeren Ich in der Akademie sagen?
Dass ich stolz auf mich sein kann und ich das auch gut mache, wenn ich nicht so verbissen versuche, perfekt zu sein. Denn Performance lebt von Authentizität und soll Spaß machen. Nur dann kann man das Publikum mitreißen.

Was würdest du heutigen Teilnehmern mitgeben?
Eben genau, dass sie es zwar ernst nehmen und mit voller Überzeugung dabei sein sollten, aber auch den Spaß und die Freude daran niemals verlieren dürfen. Die Akademie hat so ein breites Band an Lernmöglichkeiten, an denen man wachsen kann. Auch wenn manche Sachen am Anfang schwer, neu und ungewohnt sind, kann man sie meistern und etwas fürs Leben lernen.

Warum lohnt es sich, dranzubleiben?
Man weiß nie, was man alles lernt und wofür es einmal gut sein wird. Auch wenn es im Moment vielleicht noch nicht ersichtlich ist, eines Tages merkt man, was es einem alles wertvolles gebracht hat. Allein für den Zusammenhalt in der Gruppe und den Spaß auf der Bühne lohnt es sich schon.

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